Deutsch Drahthaar 
Gundi mit Wurf
© Rolf Krähenbühl, Last Update 23. Mai 2016  Mail an Webmaster

der M-Wurf aus Gundi vom Schlossacker und Ed vom Hochwald

Pünktlich am 5. März hat uns Gundi mit ihrem Nachwuchs beschenkt. Morgens war sie noch mit im Revier, hat mit Dante, Diana und mir die Sauen-Fütterungen beschickt und die zahlreichen frischen Wechsel kontrolliert. Charly, der halbwilde Goldfasanen- Hahn der uns am Jagdhaus erwartet, liess die Hunde ganz nahe heran bevor er neckisch aufbaumte. Gundi interessiert dies nicht mehr, aber Dante und Diana, die 13 Monate alten Junghunde werden ganz närrisch weil er immer schneller ist. Bei der anschliessendne Fütterung war Gundi gerne dabei, aber gegen Mittag wurde sie nervös und begann in der Wurf Box wild zu scharren,sie gab das Futter von sich und bald setztendie Wehen ein.Um 12.15 kam der erste Welpen, Medoc, 415, reserviert von Oliver Gardelle, der in einem herrlichen Revier an der Lägeren jagt.Kaum auf der Welt öffnete Gundi die Fruchtblase, verzehrte sie und leckte den Welpen bis er zum ersten Mal piepst, gähnt und sich streckt. Nachdem er geleckt wurde bis er trocken war, sucht er sofort nach den Zitzen. Aber die Milch war noch nicht eingeschossen.13.00h, der zweite Rüde, Max, 444 g, reserviert von Daniel Vatel in der Champagne. Dieser Welpe wird in reich besetzten Nieder- und Hochwild Revieren jagen. 13.25h, der dritte Rüde, Moritz, 432 gr, für Gundi jeweils kurz stressig wenn wir ihr den Welpen zum Wiegen wegnahmen. 13.40h, die erste Hündin, Manon, 372 gr, reserviert von Hanspeter Steinmann im Appenzellerland Das gleiche Prozedere von Gundi und nun war auch die Milchbar eröffnet. 14.15h, die zweite Hündin, Mala, 422 gr, reserviert für Josef Rölli und Familie im Bernbiet. 14.45h, der vierte Rüde, Mani, 410 g. 15.10, der fünfte Rüde, Miro, 423 g. auf Bild klicken zum vergrössern Das war was im Ultraschall am 25 Januar ersichtlich war. Gundi entspannte sich, schöpft und lässt die Welpen sich nähren. Bei einer späteren Kontrollen, kurz nach 17.00h, waren es plötzlich 8 Welpen. Somit können alle Bestellungen erfüllt werden, drei Rüden sind noch disponibel. Alle Welpen sind ausreichend versorgt, auch wenn Gundi nur 6 aktive Zitzen hat, ihre Milchproduktion ist unerschöpflich. Gundi hat das alles mit grosser Ruhe und Gelassenheit gemeistert. Besucher, auch ein Kleinkind liess sie zuschauen, sie wusste ja, Lilly oder ich waren immer bei ihr. Die beiden Youngster, Diana und Dante aus dem letztjährigen Wurf hält sie mit energischen Knurren auf Distanz wenn sie sich der Wurfbox nähern. Wir können uns keine bessere, sichere und vertrautere Zuchthündin wünschen. Die Welpen haben mit diesem Urvertrauen eine optimale Startbasis in ein hoffentlich erfülltes Jagdhundeleben, denn dieses ist für uns das wichtigste Kriterium für eine Abgabe. 23. März 2016 Der Wurf gedeiht prächtig und sehr gleichmässig. Gundi’s Milchleistung ist enorm, auch bei lediglich 6 aktiven Zitzen bekommt jeder der 8 Frösche immer genug. Bereits können alle auf allen Vieren die Wurfkiste erkundigen. Und nun öffnen sich auch dieÄuglein, allerdings sehen sie noch nichts. Alle machen uns eine riesige Freude. Marc Lenzlinger, DD-Zuchtstätte vom Toggenburger Nimrod, 079 601 04 14, Mail Time goes by 13. Mai 2016, heute ist der letzte Abend an welchem wir mit der kompletten Schar unseres M-Wurfs zusammen sind. Morgen schon verlassen uns die ersten und das macht uns etwas wehmütig. Aber alle acht Welpen werden ein gutes Zuhause haben, denn wir konnten ihre Plätze auswählen, haben uns gründlich informiert und sind deshalb sehr zuversichtlich. Heute haben wir nochmals mit allen ausgiebig geliebelt. Am Nachmittag waren wir zum letzten Mal mit ihnen im Wald und am Wasser. Nun kennen sie auch den Schussknall – auf 10m Distanz schauten sie auf den Schuss nur kurz zum Schützen ohne ihr Spiel zu unterbrechen. Am Wasser sind sie noch sehr zögerlich, das Wetter war ja auch nicht gerade einladend. Die letzten Tage haben sie - wohl oder übel - oft im Regen gespielt. Lilly musste in ihrem Lager täglich mehrmals die Wäsche wechseln. Seit ihrer vierten Woche haben sie sich vor allem auf Naturboden bewegt. Das 5-armige Sterntunnel war ihr Lieblingsspielzeug, hier konnten sie unendlich „Fangis“ spielen. Auch wie sie den Schaukelstuhl durch Gewichtsverlagerung zum Kippen bringen konnten, haben sie schnell gelernt. An einem frisch erlegten Jungfuchs, an einer Krähe, an einem Überläuferkopf sowie mit Sauenschwarten lernten sie Wild kennen. Ihre Grundnahrung 3 Mal täglich ist das kalziumreduzierte Welpenfutter von Bosch, daneben bekamen sie viel frisches Rindshackfleisch, Hörnli, gekochte Rüebli, Distelöl und immer wieder Pouletflügeli. Ihre neuen Meister erhalten bei Abholung einen 3-Kg Sack mit dem Bosch-Futter damit sie nicht auch beim Futter eine Radikalumstellung erfahren. Auch erhält jeder ein Tuch aus dem Welpenlager damit sie dessen Geruch im neuen Zuhause wieder vorfinden. Von der Tierärztin wurden allen Welpen beste Gesundheit attestiert, sie erhielten die Grundimpfung und wurden dreimal entwurmt. Die zweite Grundimpfung erfahren sie bei ihrem neuen Tierarzt der dem neuen Führer auch einen Gesundheitsattest geben wird. Es zeigen sich deutlich 2 Haarvarianten, 4 Welpen haben längeres Haar und bereits einen deutlichen Bart, 4 haben kürzeres, dichtes Haar und der Bartwuchs beginnt erst zögerlich. Jetzt in der 10. Woche lässt sich ihre Persönlichkeit bereits erahnen. Nach der Einteilung von Prof Gansloser haben wir auch in diesem Wurf keine reinen A- oder B- Hunde. 2 könnten als AAB, 4 als ABB und 2 als BBA bezeichnet werden. Kein Welpe hat eine permanente Omega Position, keiner sondert sich ab oder wurde von mehreren gemeinsam bedrängt. Aber 2 Welpen beanspruchen regelmässig die Alpha Position, jedoch (noch) ohne Dominanz. Die Waldspaziergänge waren sehr aufschlussreich, auffallend das permanente intensive Beschnüffeln des Bodens. Wenn sich einer im Gestrüpp verlaufen und den Anschluss ans Rudel verloren hat, war er nach kurzer Zeit am Ausgangspunkt vor der Jagdhütte. Jeder Welpe hat irgendetwas spezielles gefunden und zugetragen. Auch dieser Wurf ist uns in den 10 Wochen sehr ans Herz gewachsen. Wir können sie nur ziehen lassen, weil wir wissen, dass alle in echte Jägerfamilien kommen und sie die Möglichkeit haben die verschiedensten Jagdmöglichkeit kennen zu lernen. Sie haben nun auch alle ihre vom neuen Meister gewünschten Namen. Drei Welpen kommen in die Schweiz. Médoc an die Lägeren, ihm werde ich sicher auf der Jagd wieder begegnen, Malon kommt ins Appenzeller Land und Mala ins Luzernische. Fünf Welpen bleiben in Frankreich. Melba geht ins Herzen der Provence, sie trifft dort u.a., auf Sauen und Schnepfen. Marville nach Le Houga in den westlichen Pyrenäen, Mougli nach Louvie-Juzon im Bordeaux, beide in Hochwild Reviere. Major in die Champagne wo sein Meister Nieder- und Hochwild Jagden hat. Malko kommt in die Ardennen wo er auch auf Hochwild trifft. Unsere besten Wünsche begleiten sie in ein anspruchsvolles und erfülltes Jagd-und Familienleben, dazu haben wir sie gezüchtet und aufgezogen und dafür haben sie die besten Anlagen. Ho-Rüd-Ho, macheds guet! Lilly & Marc Bilderalbum vom M-Wurf (PDF)
Durch Leistung zur Zucht
vom Toggenburger Nimrod
Mala Mani Manon Max Medoc Mina Miro Moritz am Mama's Seite Dabei sein ist alles ein Pascha zeichnet sich ab Gundi mit sich und dem Nachwuchs zufrieden Unerschöpfliche Milchbar Major ouvre ces yeux Mala öffnet die Augen Manon öffnet die Augen Medoc öffnet die Augen Mina ouvre ces yeux Miro ouvre ces yeux Moritz öffnet die Augen Mani öffnet die Augen Geschwister Mala Mani Manon Max Medoc Mina Miro Moritz